BGM-Newsletter 2012/4 (28.11.2012)

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Top-Thema
Neues aus Forschung und Praxis
Qualifizierung
Aktuelle Veranstaltungen
Publikationen
Weitere Infos
Kontakt und Impressum

 

Top-Thema

BGM-Fachtagung: „Fokus Führungskräfte“ am 30.10.2012 in Bielefeld

200 Führungskräfte aus der deutschen Wirtschaft sowie Fachexperten und Wissenschaftler diskutierten am 30. Oktober 2012 in der Bielefelder Stadthalle über die Arbeitssituation und Gesundheit von Führungskräften und ihre Verantwortung in einer mitarbeiterorientierten Hochleistungswirtschaft.
Vorgesetzte – dies machten alle sechs Referenten deutlich – sind für die Gesundheit ihrer Mitarbeiter von großer Bedeutung. Was aber tun, wenn diese selbst chronisch unter Zeit- und Leistungsdruck stehen, nicht auf ihre Work-Life-Balance achten, und daher auch kein Vorbild in Sachen Gesundheit sind?
Unternehmen, wie z.B. die Bertelsmann AG oder die ThyssenKrupp Steel AG, setzen heute verstärkt auf gezielte Förderprogramme, um ihre Führungskräfte für das Thema Gesundheit zu sensibilisieren und sie in ihrer Führungsrolle aktiv zu unterstützen.
Einhelliges Fazit der Tagung: „Gesundheitskompetenz wird zum wesentlichen Bestandteil von Führungskompetenz. Führungskräfte müssen dafür zukünftig entsprechend ausgebildet, ausgewählt und kontinuierlich weiterqualifiziert werden.“
Alle Beiträge der Tagung finden Sie hier

 

Neues aus Forschung und Praxis

Leitlinie „Beratung und Überwachung bei psychischer Belastung am Arbeitsplatz“
(September 2012)

Das Thema „Psychische Gesundheit“ gewinnt in der Arbeitswelt zunehmend an Bedeutung. Mit dem Ziel einer ineinandergreifenden Beratungs- und Überwachungspraxis haben die Arbeitsschutzbehörden der Länder und die Träger der Unfallversicherung nun gemeinsam eine neue Leitlinie "Beratung und Überwachung bei psychischer Belastung am Arbeitsplatz" vorgelegt. Die Leitlinie soll die Handlungssicherheit des Aufsichtspersonals in den Unternehmen stärken und gleichzeitig eine verbesserte Unterstützung der betrieblichen Akteure in diesem Themenfeld ermöglichen.
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Erfolgsfaktoren und Hindernisse für die Bewältigung psychosozialer Risiken
(September 2012)

Rund 80% aller Manager schätzen Stress am Arbeitsplatz als besorgniserregend ein. Doch obwohl Arbeitnehmer vermehrt exponiert sind, weisen die meisten Unternehmen in Europa noch keine Bewältigungsstrategien auf.
Die Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA) hat die zwei neuen Berichte „Management of psychosocial risks at work“ und „Drivers and barriers for psychosocial risk management“ veröffentlicht, die sich mit der Bewältigung psychosozialer Risiken am Arbeitsplatz befassen. Sie schließen an die Europäische Unternehmenserhebung über neue und aufkommende Risiken (ESENER) an.
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Neue arbeitsweltbezogene Präventions- und Gesundheitsförderungsziele der GKV ab 2013
(September 2012)

Am 05. September 2012 hat der Verwaltungsrat des GKV-Spitzenverbandes neue Präventions- und Gesundheitsförderungsziele für die Jahre 2013-2018 beschlossen sowie Eckpunkte zu Prävention und Gesundheitsförderung verabschiedet. Grundlage für die Aktualisierung und Weiterentwicklung bilden die entsprechenden Eckpunkte von 2009.
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7. Arbeitsschutzforum - Arbeitsschutz im Dialog
(25. September 2012)

„Zum diesjährigen Arbeitsschutzforum trafen sich in Berlin rund 200 Experten aus den Bereichen Arbeits- und Gesundheitsschutz, Politik und Wissenschaft, um sich über aktuelle Trends und künftige Herausforderungen beim Thema sichere und gesunde Arbeit auszutauschen. Das Arbeitsschutzforum findet regelmäßig im Rahmen der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA) statt, die die Aktivitäten der Akteure im Arbeitsschutz in Deutschland bündelt. […] Die Teilnehmer des Arbeitsschutzforums diskutierten auch die drei neuen Ziele der GDA: Organisation des Arbeitsschutzes, Muskel-Skelett-Erkrankungen sowie psychische Belastungen, welche allesamt branchenübergreifend von Bedeutung sind.“
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Verleihung des Corporate Health Awards 2012
(November 2012)

Am 15. November 2012 wurde in der Villa Kennedy in Frankfurt am Main der Corporate Health Award 2012 verliehen.
Unternehmen, die sich aktiv durch den Einsatz eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements für die Gesundheit ihrer Mitarbeiter engagieren und damit ihre Personalressourcen optimal pflegen, sind auch wirtschaftlich konkurrenzfähig. Der Corporate Health Award ehrt beispielhafte Unternehmen, die im Rahmen einer mehrstufigen, expertengestützten Bewertungssystematik ausgewählt werden.
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Qualifizierung

Betriebliches Gesundheitsmanagement an der Universität Bielefeld
Die Bewerbungsfrist für die berufsbegleitenden Weiterbildungsprogramme – einjähriges Zertifikatsstudium, zweijähriger Masterstudiengang (M.A.) – endet zunächst am 01. Dezember 2012. Soweit noch freie Plätze vorhanden sind, ist eine Bewerbung auch über diesen Termin hinaus noch möglich. Alle Informationen erhalten Sie unter www.bgm-bielefeld.de. Info-Broschüren und Bewerbungsformulare können selbstverständlich kostenlos auch per E-Mail bestellt werden.
Beginn der neuen Kurse ist der 25. Februar 2013.

Zusätzlich möchten wir Sie auf folgendes Angebot hinweisen:
  • 5-tägiger Kompaktkurs „Betriebliches Gesundheitsmanagement. Grundlagen und Umsetzung im Unternehmen“ (Termin: 25. Februar bis 01. März 2013). Mehr


Aktuelle Veranstaltungen

3. Internationale Strategiekonferenz für Gesundheit und Sicherheit bei der Arbeit
„Netzwerken als treibende Kraft für eine Präventionskultur“
Termin: 6. bis 8. Februar 2013
Veranstalter: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) mit internationalen Partnern
Veranstaltungsort: Tagungszentrum der DGUV, Dresden
Kontakt: Konferenzsekretariat, Tel.: 0351/4571612, E-Mail: strategyconference@dguv.de
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12. Dresdner Forum Prävention
"Psychische Belastungen und Gesundheit"
Termin: 13. bis 14. Februar 2013
Veranstalter: Institut für Arbeit und Gesundheit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IAG)
Veranstaltungsort: DGUV Akademie, Dresden
Kontakt: Sabine Fischer und René Dybek, Tel.: 0351/4571320, E-Mail: dfp2013@dguv.de
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9. iga-Kolloquium
„Gesund und sicher länger arbeiten - Werte und Führung“
Termin: 11. bis 12. März 2013
Veranstalter: Initiative Gesundheit und Arbeit (iga)
Veranstaltungsort: DGUV Akademie, Dresden
Kontakt: Anja Köhler, Tel.: 0351/4571612, E-Mail: iga2013@dguv.de
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Health on Top X - Der SKOLAMED Gesundheitskongress.
“Fit für die Zukunft – Leitbild Gesundheit für Personalarbeit und Betriebliches Gesundheitsmanagement“
Termin: 19. März 2013
Veranstalter: SKOLAMED
Veranstaltungsort: auf dem Petersberg in Königswinter
Kontakt: Tanja Soest, Tel.: 02223/2983-211, E-Mail: soest@skolamed.de
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XX. Weltkongress für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2014: Globales Forum Prävention
Termin: 24. bis 27. August 2014
Veranstalter: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) mit internationalen Partnern
Veranstaltungsort: Congress Center der Frankfurter Messe, Frankfurt am Main
Kontakt: Kongresssekretariat Tel.: 02241/231-2014, E-Mail: safety2014germany@dguv.de
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Publikationen

Badura, B., Ducki, A., Schröder, H., Klose, J., Meyer, M. (Hrsg.) (2012):
Fehlzeiten-Report 2012: Gesundheit in der flexiblen Arbeitswelt: Chancen nutzen, Risiken minimieren. Springer-Verlag: Berlin, Heidelberg.

„Der jährlich erscheinende Fehlzeiten-Report, herausgegeben vom Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO), der Universität Bielefeld und der Beuth Hochschule für Technik Berlin, informiert umfassend über die Krankenstandsentwicklung in der deutschen Wirtschaft. Er beleuchtet detailliert das Arbeitsunfähigkeitsgeschehen in den einzelnen Branchen und stellt aktuelle Befunde und Bewertungen zu den Gründen und Mustern von Fehlzeiten in Betrieben vor.“
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Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e. V. (DGUV) (Hrsg.) (2012):
IAG Report 1/2012. Ständige Erreichbarkeit: Wie belastet sind wir? Ursachen und Folgen ständiger Erreichbarkeit. DGUV: Berlin.

Jeder siebte Arbeitnehmer, der oft oder ständig erreichbar ist, fühlt sich hierdurch (stark) belastet. In einer aktuellen Untersuchung vom Institut für Arbeit und Gesundheit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IAG) und der Unfallkasse Hessen wurden 430 Arbeitnehmer zu einer wachsenden Problematik befragt, zu der bislang kaum Untersuchungen vorliegen. Die Publikation soll Aufschluss über Gründe und Folgen der ständigen Erreichbarkeit geben.
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BKK Bundesverband, Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e. V. (DGUV), AOK-Bundesverband, Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) (Hrsg.) (2012):
iga.Fakten 3: Gesund leben- auch am Arbeitsplatz. elbtal Druck & Kartonagen: Dresden.

„Welchen Beitrag können Unternehmen leisten, um einen gesundheitsförderlichen Lebensstil zu unterstützen? Hier setzen die iga-Fakten an, indem sie die Lebenstilfaktoren beschreibt und Möglichkeiten der Prävention in der Arbeitswelt aufzeigt.“
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Giesert, M., Danigel, C., Reuter, T. (Hrsg.) (2012)
Sucht im Betrieb. Von der Suchtprävention zum Betrieblichen Eingliederungsmanagement. VSA-Verlag: Wiesbaden.

Gute Konzepte für die betriebliche Suchtprävention sind essentiell, um rechtzeitig Suchtgefährdungen erkennen, beseitigen oder minimieren zu können. In der Publikation werden Wege aufgezeigt, mit Suchtmittelabhängigkeit umzugehen, Suchthilfe im betrieblichen Alltag zu leisten und Interventionen im Rahmen des Betrieblichen Eingliederungsmanagements durchzuführen. Dabei werden verschiedene Süchte von Alkoholsucht bis hin zur Internetsucht beleuchtet.
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Statistisches Bundesamt (Hrsg.) (2012):
Qualität der Arbeit. Geld verdienen und was sonst noch zählt 2012. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Wiesbaden.

Die Arbeit beeinflusst die Lebensqualität und Zufriedenheit vieler Arbeitnehmer. Häufig verbringen Menschen mehr Zeit am Arbeitsplatz als mit Freunden oder der Familie. In der aktuellen Broschüre des Statistischen Bundesamtes werden zur Abbildung der Qualität von Arbeit sieben verschiedene Dimensionen herangezogen. Basis der Veröffentlichung sind verschiedene Statistiken, wobei die wichtigste Datenquelle die Arbeitskräfteerhebung ist, die in Deutschland in den Mikrozensus einfließt.
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European Agency for Safety and Health at Work (EU-OSHA) (2012):
Annual Report 2011: making the case for safe and healthy workplaces. Publications Office of the European Union: Luxembourg.

Die Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz bekräftigt in ihrem aktuellen Jahresbericht 2011 die Wichtigkeit von Investitionen in den betrieblichen Gesundheitsschutz und die Arbeitssicherheit. Sowohl ökonomische als auch ethische Gründe werden als ausschlaggebend für die Förderung der Arbeitnehmergesundheit hervorgehoben.
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Weitere Infos

Deutscher Arbeitsschutzpreis 2013
Unternehmen aller Branchen und Größen, die sich engagiert und wirksam für die Verbesserung des Arbeitsschutzes in ihren Betrieben einsetzen, können sich noch bis zum 15. Februar 2013 für den Deutschen Arbeitsschutzpreis 2013 bewerben.
„Gefragt sind clevere Konzepte und Prozesse oder neuartige Produkte und Technologien.“
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EU-OSHA gibt erste iPad-App heraus
Die App soll Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit fördern und Risiken bekämpfen. Die im Rahmen der Kampagne „Gesunde Arbeitsplätze“ 2012-2013: „Partnerschaft für Prävention“ entwickelte App bietet nützliche Tools und Ressourcen, wie z.B. ein interaktives Instrument zur Selbstbeurteilung, Praxisleitfäden oder Checklisten für Arbeitnehmer und Entscheidungsträger.
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Internationales Webportal für KMU
Die Website "safety & work" stellt Wissenswertes rund um das Thema Arbeitssicherheit und Gesundheit für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) praxisnah zur Verfügung. Von Arbeitsplatzgestaltung über Stress oder den demografischen Wandel werden auch Themen wie Hautschutz oder physikalische Einwirkungen behandelt.
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Kontakt und Impressum

Verantwortlich im Sinne des Presserechts

Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung
an der Universität Bielefeld e.V. (ZWW)
„Betriebliches Gesundheitsmanagement“
Dr. Uta Walter, Leiterin der Geschäftsstelle
Postfach 100131
33501 Bielefeld
Tel.: 0521 106-4362
Fax: 0521 106-2985
E-Mail: uta.walter@uni-bielefeld.de
Internet: www.bgm-bielefeld.de