BGM-Newsletter 2013/1 (4.2.2013)

Übersicht

Top-Thema
Neues aus Forschung und Praxis
Qualifizierung
Aktuelle Veranstaltungen
Publikationen
Weitere Infos
Kontakt und Impressum

 

Top-Thema

Koalition einigt sich auf Eckpunkte zur Präventionsstrategie
(Dezember 2012)

Am 13. Dezember 2012 hat sich die Regierungs-Koalition auf Eckpunkte für eine Präventionsstrategie geeinigt, mit dem Ziel Gesundheit und Wohlbefinden in der Bevölkerung zu verbessern.
Die betriebliche Gesundheitsförderung soll unter anderem durch verbesserte Finanzstrukturen, niedrigschwelligen Zugang und gesetzlich verankerte Qualitätssicherung vorangetrieben werden.
Die Eckpunkte der Präventionsstrategie finden Sie hier.

 

Neues aus Forschung und Praxis

BAuA veröffentlicht Stressreport Deutschland 2012
(Januar 2013)

„Psychische Belastung ist in der deutschen Arbeitswelt nach wie vor weit verbreitet. Häufig sind die Beschäftigten Multitasking, Zeitdruck, Monotonie und Störungen bei der Arbeit ausgesetzt. […]
Dies sind Ergebnisse des "Stressreports Deutschland 2012", den die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) jetzt veröffentlicht hat. Der Stressreport beruht auf der BIBB/BAuA Erwerbstätigenbefragung 2011/2012, bei der rund 20.000 Beschäftigte Fragen beispielsweise zu Arbeitsbedingungen, Beanspruchung und gesundheitlichen Beschwerden beantworteten.“
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Mehr Engagement der Krankenkassen in den Betrieben
(Dezember 2012)

Der Präventionsbericht 2012 der gesetzlichen Krankenversicherung zeigt eine positive Entwicklung im Bereich der betrieblichen Gesundheitsförderung. Im Berichtszeitraum 2011 wurden 800.000 Beschäftigte und 6800 Betriebe erreicht. Zu den häufigsten Präventionsmaßnahmen gehörten Interventionen zur Reduktion psychischer und körperlicher Belastungen.
Dennoch besteht weiterhin Ausbaupotential. Besonderes Augenmerk soll zukünftig auf Maßnahmen zur Verhütung von Muskel-Skelett-Erkrankungen und psychischen Störungen sowie zur Stärkung gesundheitsfördernder Potenziale der Arbeitswelt gelegt werden.
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Beyond Work and Life - What Role Does Time for Oneself Play in Work-Life Balance?
(Zeitschrift für Gesundheitspsychologie, Volume 20, Number 4 / 2012)

„Die Forschung zu Work-Life-Balance konzentrierte sich in der Vergangenheit in erster Linie auf die zwei Dimensionen Arbeits- und Sozialleben. Aktuelle Studien zeigen jedoch, dass viele Menschen darüber hinaus Zeit für sich selbst benötigen – sie wünschen sich „persönliche Zeit”. Das Ziel der vorliegenden Studie ist es, die Dimension der „persönlichen Zeit” in einem mehrdimensionalen Work-Life-Balance Konzept zu untersuchen. Ein vier-dimensionaler Life-Balance-Ansatz wird durch die Integration theoretischer Erkenntnisse zur persönlichen Zeit zu einem drei-dimensionalen Life-Balance-Konzept weiterentwickelt. Das Konzept Life-Balance besteht aus den Komponenten Zeit für Arbeit, Zeit für Soziales sowie Zeit für Persönliches.“
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Fit für den Demografischen Wandel im Handwerk: Nutzung der Chancen und Meistern der Herausforderungen (FitDeH)
(Projektlaufzeit: 01.09.2011 bis 31.08.2014)

Ziel des Projektes ist der Aufbau und die Erprobung eines Kompetenz- und Transferzentrums für Handwerksunternehmen zum Thema demografischer Wandel.
Das Institut für Technik der Betriebsführung (itb) bündelt im Rahmen des Forschungsprojektes das nötige Wissen, bereitet es auf und unterstützt Handwerksbetriebe und ihre Unterstützungspartner durch entsprechende Dienstleistungen.
Projektträger: gsub - Gesellschaft für soziale Unternehmensberatung mbH; Wissenschaftliche Begleitung: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin.
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Qualifizierung

Am 25. Februar 2013 beginnen an der Universität Bielefeld die neuen Kurse der berufsbegleitenden Weiterbildungsangebote zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement. Aufgrund der großen Nachfrage sind fast alle Angebote bereits ausgebucht.

Anmelden können Sie sich derzeit noch für folgendes Training:

Skill-Training „Moderationskompetenz für Betriebliche Gesundheitsmanager-/innen“
Termin: 20. bis 21. September 2013
Veranstaltungsort: Universität Bielefeld
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Wenn Sie an einem Studienbeginn noch in 2013 interessiert sind, sich bereits für 2014 vormerken lassen möchten, oder sich ganz einfach über unsere Angebote näher informieren möchten, nehmen Sie bitte mit uns persönlich Kontakt auf.
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Aktuelle Veranstaltungen

Vorankündigung Bielefelder BGM-Fachtagung 2013
Aufgrund des sehr großen Interesses an der Bielefelder BGM-Fachtagung am 30.10.2012 möchten wir Sie rechtzeitig auf den diesjährigen Tagungs-Termin hinweisen, damit Sie sich das Datum bereits heute in Ihrem Kalender vormerken können:

Donnerstag, 17. Oktober 2013
(Achtung: ursprünglich war Mittwoch, der 16. Oktober angekündigt, bitte reservieren Sie den korrigierten Termin.)
Veranstalter: Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung an der Universität Bielefeld e.V. (ZWW)
Veranstaltungsort: Bielefeld
Kontakt: Dr. Uta Walter, Tel.: 0521/106-4362, E-Mail: uta.walter@uni-bielefeld.de

Das offizielle Programm zur BGM-Fachtagung 2013 erscheint Anfang Juli 2013. Weiterführende Informationen werden im nächsten Newsletter (2. Quartal 2013) bekannt gegeben.


DGFP Fachtagung
„Personalentwicklung für Ältere - Wissen und Erfahrung älterer Belegschaften im Unternehmen nutzen“
Termin: 05. März 2013
Veranstalter: Deutsche Gesellschaft für Personalführung e.V.
Veranstaltungsort: Berlin
Kontakt: Service- und Buchungscenter, Tel.: 0211/5978-0, E-Mail: info@dgfp.de
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10. EUROFORUM-JAHRESTAGUNG Betriebliches Gesundheitsmanagement
„Mit leistungsfähigen Mitarbeitern Marktpositionen verteidigen“
Termin: 16.-17. April 2013
Veranstalter: EUROFORUM Quality in Business Information
Veranstaltungsort: Novotel Düsseldorf City-West
Kontakt: Annika Keller, Tel.: 0211/9686-3636, E-Mail: annika.keller@euroforum.com
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Fachkonferenz
„Wie das Handwerk die Herausforderungen des demografischen Wandels meistert - Projekte und Erfahrungen“
Termin: 16. April 2013
Veranstalter: Institut für Technik der Betriebsführung (itb), Zentralverband des Deutschen Handwerks e. V. (ZDH)
Veranstaltungsort: Haus des Deutschen Handwerks in Berlin Mitte
Kontakt: Martin Koczor, Tel.: 0721/93103-11, E-Mail: koczor@itb.de
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Corporate Health Convention 2013
3. Europäische Fachmesse für betriebliche Gesundheitsförderung und Demografie
Termin: 23.-24. April 2013
Veranstalter: spring Messe Management GmbH
Veranstaltungsort: Landesmesse Stuttgart GmbH
Kontakt: Projektteam, Tel.: 0621/70019-0, E-Mail: info@corporate-health-convention.de
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21. DGFP-Kongress
„Personalmanagement gestaltet Zukunft“
Termin: 13.-14. Mai 2013
Veranstalter: Deutsche Gesellschaft für Personalführung e. V.
Veranstaltungsort: Congress Center Messe, Frankfurt am Main
Kontakt: Ragna Obelöer, Tel.: 0211/5978-175, E-Mail: obeloeer@dgfp.de
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16. EAWOP Kongress
“Imagine the future world: How do we want to work tomorrow?
Termin: 22.-25. Mai 2013
Veranstalter: European Association of Work and Organizational Psychology (EAWOP)
Veranstaltungsort: Universität Münster
Kontakt: Congress & Seminar Management, Tel.: 08142/570183, E-Mail: info@csm-congress.de
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Konferenz
„Work, Wellbeing and Wealth: Active ageing at work“
Termin: 26.-28. August 2013
Veranstalter: Finnish Institute of Occupational Health (FIOH)
Veranstaltungsort: Hotel Crowne Plaza, Helsinki
Kontakt: Annikka Lampo, Tel.: +35 83 233 0430, E-Mail: annikka.lampo@tavicon.fi
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XX. Weltkongress für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2014
Globales Forum Prävention
Termin: 24.-27. August 2014
Veranstalter: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) mit internationalen Partnern
Veranstaltungsort: Congress Center der Frankfurter Messe, Frankfurt am Main
Kontakt: Kongresssekretariat Tel.: 02241/231-2014, E-Mail: safety2014germany@dguv.de
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Publikationen

Bertelsmann Stiftung (Hrsg.) (2013):
Ressourcenförderung in Zeiten ständigen Wandels. Resilienz für Mitarbeiter, Führungskräfte und Unternehmen - Das Personalkonzept "work-life-competence". Verlag Bertelsmann Stiftung: Gütersloh.

„Zentrale Schaltstellen für einen lösungsorientierten Umgang mit dem Anstieg psychosozialer Belastungen in Organisationen sind die Unternehmens- und Führungskultur sowie das betriebliche Gesundheitsmanagement. Die Gesundheit und das Miteinander der Beschäftigten in einem Unternehmen beeinflussen maßgeblich die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit im Firmenalltag.“ Die Publikation liefert vor diesem Hintergrund Informationen zum Resilienzkonzept und Handlungshilfen für den betrieblichen Alltag.
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European Agency for Safety and Health at Work (EU-OSHA) (2012):
Motivation for employers to participate in workplace health promotion. Publications Office of the European Union: Luxembourg.

Der Review stellt die wichtigsten Beweggründe verschiedener Unternehmen zur Entscheidung für die Einführung betrieblicher Gesundheitsförderungsmaßnahmen dar und beschreibt damit verbundene Herausforderungen und Hindernisse. Mehr
Zudem untersucht ein zweiter Review die Motivation von Arbeitnehmern an Maßnahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung teilzunehmen. Mehr


BKK Bundesverband (Hrsg.) (2012):
BKK Gesundheitsreport 2012. Gesundheit fördern – Krankheit versorgen – mit Krankheit leben. BKK Bundesverband (Hrsg.): Essen.

Der aktuelle BKK Gesundheitsreport gibt einen Überblick der gesundheitlichen Lagen und des Krankheitsgeschehens BKK versicherter Arbeitnehmer. Neben der „Gesundheitsförderung und Prävention“ werden in diesem Report schwerpunktmäßig auch die Themen “Innovative Versorgungskonzepte“ sowie „Leben mit Krankheit“ behandelt. In den drei Schwerpunktthemen werden betriebliche Problematiken wie Gesundheitscoaching in der Arbeitswelt, Ganzheitliches Gesundheitsmanagement im Großunternehmen, Betriebliches Eingliederungsmanagement, betriebliche Rehabilitationskonzepte und Arbeiten mit chronischer Erkrankung aufgegriffen und beispielhaft aufgearbeitet.
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AOK-Bundesverband, BKK Bundesverband, Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e. V. (DGUV), Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) (Hrsg.) (2012):
iga.Fakten 5: Betriebe demografiefest gestalten. elbtal Druck & Kartonagen: Dresden.

Die aktuellen iga.Fakten tragen dem seit geraumer Zeit beschriebenen "demografischen Dilemma" Rechnung. Es werden Instrumente vorgestellt, die Unternehmen dabei unterstützen, mit der Kombination aus Fachkräftemangel und älteren Belegschaften umzugehen und Abläufe alter(n)sgerecht zu gestalten.
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Weitere Infos

GDA-Jahresbericht 2012 veröffentlicht
Alle Aktivitäten und Ergebnisse der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie im Jahr 2012 können im aktuell erschienenen Jahresbericht als Download bezogen werden. Wichtige Meilensteine in 2012 waren die Konzeptionen zur Umsetzung der gemeinsamen Arbeitsschutzziele und Handlungsfelder 2013–2018 sowie die Verabschiedung und Freigabe der gemeinsamen Leitlinie „Beratung und Überwachung bei psychischer Belastung am Arbeitsplatz“.
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Neue Schwerpunkte im Programm „Unternehmen in der Gesellschaft“ der Bertelsmann Stiftung
Unter dem neuen Namen „Unternehmen in der Gesellschaft” vereint das Programm der Bertelsmann Stiftung verschiedene Themenschwerpunkte zur Förderung der gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen. Die zwei neuen Schwerpunkte „Lebenswerte Arbeitswelt“ sowie „Gesundheit und Arbeitswelt“ ergänzen die bisherigen Themen „Regionales Unternehmensengagement“, „Rahmenbedingungen für CSR (Corporate Social Responsibility)“ und „CSR messen”.
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Kontakt und Impressum

Verantwortlich im Sinne des Presserechts

Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung
an der Universität Bielefeld e.V. (ZWW)
„Betriebliches Gesundheitsmanagement“
Dr. Uta Walter, Leiterin der Geschäftsstelle
Postfach 100131
33501 Bielefeld
Tel.: 0521 106-4362
Fax: 0521 106-2985
E-Mail: uta.walter@uni-bielefeld.de
Internet: www.bgm-bielefeld.de