Betriebliches Gesundheitsmanagement an der Universität Bielefeld
Betriebliches Gesund­heits­management an der Universität Bielefeld

BGM-Newsletter 2016/4

30.11.2016

„Gesundheit in der Arbeitswelt 4.0“ BGM-Fachtagung in Bielefeld 20 Jahre Arbeitsschutzgesetz

Rund 170 Führungskräfte aus der deutschen Wirtschaft sowie Fachexperten und Wissenschaftler diskutierten am 26. Oktober 2016 in der Ravensberger Spinnerei gemeinsam über die fortschreitende Digitalisierung in der Arbeitswelt und ihre Auswirkungen auf die Gesundheit der Beschäftigten.

Fazit der Tagung: Mit der Digitalisierung sind Chancen aber auch Risiken verbunden. An der Bewältigung erwünschter und unerwünschter Veränderungen werden alle mitarbeiten müssen: Führungskräfte, Mitarbeiter und Experten. Ein Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) kann hierfür der geeignete Motor sein.

Alle Beiträge der Tagung finden Sie hier

Prioritäten für den Arbeitsschutz von morgen
(Oktober 2016)

Die bedeutendsten Herausforderungen für den Arbeitsschutz der Zukunft sind die Digitalisierung, die Arbeitsverdichtung und der demografische Wandel. Laut einer Befragung von 400 Arbeitsschutzfachleuten durch das Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA) können diese Faktoren die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten besonders stark beeinträchtigen. Auch nicht arbeitsbedingte Gesundheitsrisiken wie Ernährung oder Freizeitverhalten, fordern den Arbeitsschutz zukünftig heraus, da sie ebenfalls die Arbeitsfähigkeit der Erwerbstätigen beeinflussen können. Die durch das IFA ermittelten Top-Trends sowie empfohlenen Präventionsmaßnahmen sind Grundlage für konkrete DGUV Maßnahmen.
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Arbeitszeitreport 2016: Herausforderungen und Handlungsbedarf durch zunehmende Flexibilisierung des Berufslebens
(Oktober 2016)

Durchschnittlich arbeiten abhängig Vollzeitbeschäftigte in Deutschland ca. 5 Stunden pro Woche mehr als vertraglich vereinbart. Mit zunehmender Länge der Arbeitszeit sinkt der Anteil derer, die zufrieden mit ihrer Work-Life-Balance sind und steigt der Anteil derer mit gesundheitlichen Beschwerden. Dies sind Ergebnisse des Arbeitszeitreports 2016 der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) auf der Basis einer repräsentativen Befragung von rund 20.000 Beschäftigten. Der Bericht liefert Daten über die Arbeitszeitwünsche der Beschäftigten sowie die Arbeitszeitrealität in Unternehmen und bildet damit eine Diskussionsgrundlage für Handlungsbedarfe in einer flexibilisierten Arbeitswelt.
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Wie wichtig sind Sicherheit und Gesundheit in deutschen Unternehmen?
(September 2016)

Unternehmen, die die Gesundheit und Sicherheit ihrer Angestellten ernst nehmen und fördern, werden von ihren Mitarbeitern bei den Themen Beteiligung der Beschäftigten, Gute Führung und Kommunikation besser bewertet. Die eigene Präventionskultur wird in Groß- und Kleinstbetrieben besser eingeschätzt als in mittleren und im öffentlichen Dienst schlechter als im Dienstleistungsgewerbe oder produzierenden Gewerbe. Dies sind Ergebnisse der im Auftrag der gesetzlichen Unfallversicherung durchgeführten Befragung von 500 Unternehmen und 942 Beschäftigten. Anlass für die Studie ist die auf 10 Jahre angelegte neue Präventionskampagne der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen, die im nächsten Jahr startet und für einen ganzheitlichen Präventionsansatz wirbt.
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Kein Stress mit dem Stress. Lösungen und Tipps für Handwerksbetriebe
(Oktober 2016)

Speziell für kleine und mittlere Handwerksbetriebe wurde durch das Projekt psyGA (Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt) eine neue Handlungshilfe zum Thema „Kein Stress mit dem Stress“ entwickelt. Wie Stressmanagement und Arbeitsorganisation im Arbeitsalltag umgesetzt werden können, und wie die Basis für ein Betriebliches Gesundheitsmanagement geschaffen werden kann, wird anhand unterschiedlicher Praxisbeispiele dargestellt. Zusätzlich werden konkrete Arbeitshilfen geliefert und Checklisten vorgestellt, die die Umsetzung erleichtern sollen.
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Betriebliches Gesundheitsmanagement – Noch Bewerbungen möglich!
Sie wollen das Betriebliche Gesundheitsmanagement in Ihrer Organisation professionell weiterentwickeln und die Wirksamkeit mit aussagekräftigen Kennzahlen sichtbar machen?
Dann sind Sie bei uns genau richtig!
Am 27. Februar 2017 starten die neuen Weiterbildungsangebote zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement an der Universität Bielefeld. Melden Sie sich noch heute für 2017 an oder informieren Sie sich in einem persönlichen Beratungsgespräch!

Unsere Angebote:
• 1-jähriges Zertifikatsstudium „Betriebliches Gesundheitsmanagement“
• 2-jähriger Masterstudiengang „Workplace Health Management“ (M.A.)
• 5-tägiger Schnupperkurs „Betriebliches Gesundheitsmanagement“
• 1-3-tägige Praxisseminare (u.a. Führungskultur und Gesundheit, Kennzahlen im BGM, Betriebliches Eingliederungsmanagement)

Die Kurs-Broschüre 2017 mit allen Angeboten, Terminen und Inhalten kann ab sofort im Internet unter www.bgm-bielefeld.de heruntergeladen werden oder einfach per E-Mail: bgm@uni-bielefeld.de kostenlos bestellt werden.

Tagung
„Hinsehen und Handeln 2 – Werte und Führung im Fokus“

Termin: 7. Dezember 2016
Veranstalter: Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e. V.
Veranstaltungsort: Akademie des Sports des LandesSportBundes Niedersachsen e. V., Hannover
Kontakt: Tagungsteam, Tel.: 0511/388 11 89 - 0, E-Mail: info@gesundheit-nds.de
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Gesundheitskongress des Westens 2017
„Brücken bauen - Gute Versorgung über Sektorengrenzen hinweg“

Termin: 07. - 08. März 2017
Veranstalter: WISO S.E. Consulting GmbH
Veranstaltungsort: Köln
Kontakt: Kongressbüro, Tel.: 02234/953 22 -51, E-Mail: info@gesundheitskongress-des-westens.de
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Jahreskonferenz des WAI-Netzwerkes
„Arbeitsfähigkeit 4.0 - Arbeitsfähig in die Zukunft“

Termin: 07. - 08. März 2017
Veranstalter: Institut für Arbeitsfähigkeit (IAF)
Veranstaltungsort: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), Berlin
Kontakt: Konferenzteam, Tel.: 06131/603984-0, E-Mail: gutentag@arbeitsfaehig.com
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Kongress Armut und Gesundheit
„Gesundheit solidarisch gestalten“

Termin: 16. - 17. März 2017
Veranstalter: Gesundheit Berlin-Brandenburg, sowie weitere Partner und Förderer
Veranstaltungsort: Technische Universität Berlin
Kontakt: Kongressteam, Tel.: 030/44 31 90 73, E-Mail: kongress@gesundheitbb.de
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Fachmesse für Personalmanagement
„PERSONAL2016 Nord“

Termin: 25. – 26. April 2017
Veranstalter: spring Messe Management GmbH
Veranstaltungsort: Hamburg Messe und Congress, Halle A4
Kontakt: Kongressteam, Tel.: 0621/700 19 451, E-Mail: p.edelmann@messe.org
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7. Europäische Fachmesse für betriebliche Gesundheitsförderung und Demografie
„Corporate Health Convention 2017“

Termin: 09. - 10. Mai 2017
Veranstalter: spring Messe Management GmbH
Veranstaltungsort: Landesmesse Stuttgart GmbH, Halle 1
Kontakt: Kongressteam, Tel.: 0621/700 19 451, E-Mail: p.edelmann@messe.org
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Health on Top XIII - Der SKOLAMED BGM-Kongress
„Arbeit 4.0 - Antworten des Betrieblichen Gesundheitsmanagements“

Termin: 31. Mai 2017
Veranstalter: SKOLAMED
Veranstaltungsort: Rheinhotel Dreesen, Bonn
Kontakt: Malte Klemusch, Tel.: 02223/2983-211, E-Mail: klemusch@skolamed.de
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3. Forum Betriebliches Eingliederungsmanagement
„Lohnt sich BEM fürs Unternehmen?“

Termin: 22. - 23. Juni 2017
Veranstalter:
Veranstaltungsort: Berlin
Kontakt: Projektteam, Tel.: 06131/603984-0, E-Mail: gutentag@arbeitsfaehig.com
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35. Internationaler Kongress für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin
„A+A 2017“

Termin: 17. - 20. Oktober 2017
Veranstalter: Bundesarbeitsgemeinschaft für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit (Basi) e.V.
Veranstaltungsort: Messegelände Düsseldorf, Hallen 3 bis 7.0 und 9 bis 11
Kontakt: Nadja Beekmanns, Tel.: 0211/4560 - 952, E-Mail: beekmannsn@messe-duesseldorf.de
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Badura, B./ Ducki, A./ Schröder, H./ Klose, J./ Meyer, M. (Hrsg.) (2016):
Fehlzeiten-Report 2016. Unternehmenskultur und Gesundheit - Herausforderungen und Chancen. Zahlen, Daten, Analysen aus allen Branchen der Wirtschaft. Springer-Verlag: Berlin, Heidelberg.

„Schwerpunkt des Fehlzeiten-Reports 2016 ist der Zusammenhang zwischen Unternehmenskultur und Gesundheit. Es werden Herausforderungen und Chancen von Unternehmenskultur für die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter diskutiert und die verschiedenen Facetten von Unternehmenskultur aufgezeigt. Was ist Unternehmenskultur? Was macht eine gute Unternehmenskultur aus? Welchen Einfluss hat die Unternehmenskultur auf die Gesundheit der Beschäftigten? Welche Herausforderungen und Chancen ergeben sich in der Praxis?“
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Knieps, F./ Pfaff, H. (Hrsg.) (2016):
Gesundheit und Arbeit. Zahlen, Daten, Fakten - mit Gastbeiträgen aus Wissenschaft, Politik und Praxis. BKK Gesundheitsreport 2016. Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft und BKK Dachverband e.V.: Berlin.

Die 40. Ausgabe des BKK Gesundheitsreports widmet sich dem Schwerpunkt „Gesundheit und Arbeit“ und damit einem für die Betriebskrankenkassen relevanten Themengebiet. Neben Daten zum Arbeitsunfähigkeitsgeschehen, zu Arzneimittelverordnungen und der ambulanten sowie stationären Versorgung liefert die Jubiläumsausgabe Detailanalysen zu verschiedenen arbeitsweltbezogenen Indikatoren. In Interviews wird aus Sicht namhafter Unternehmen die Bedeutung der betrieblichen Gesundheitsförderung herausgestellt. Ergänzt wird der BKK Gesundheitsreport durch Beiträge aus Politik, Wissenschaft und Praxis.
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Pfannstiel, M. A./ Mehlich, H. (Hrsg.) (2016):
Betriebliches Gesundheitsmanagement: Konzepte, Maßnahmen, Evaluation. Springer Gabler: Wiesbaden.

Der Sammelband gewährt Einblicke in das Betriebliche Gesundheitsmanagement bei kleinen, mittleren und großen Unternehmen und formuliert Handlungsempfehlungen für die Ausgestaltung und Weiterentwicklung des BGM. Thematisiert werden auch der Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie das Betriebliche Eingliederungsmanagement.
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Gemeinsam die Arbeitsbedingungen in der Digitalisierung gestalten
In einer sozialen Marktwirtschaft gehören gute Arbeitsbedingungen der Beschäftigten und die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zusammen. Dabei sind Mitbestimmung, Sozialpartnerschaft und Tarifautonomie zentrale Eckpfeiler. Der Steuerkreis der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) hat auf Grundlage dieses gemeinsamen Verständnisses ein neues Leitbild beschlossen - für ein gemeinsames Engagement für zukunftsfähige und gut gestaltete Arbeitsbedingungen. Ein Fokus liegt dabei auf der Digitalisierung und ihren Konsequenzen für die Arbeitswelt.
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