Betriebliches Gesundheitsmanagement an der Universität Bielefeld
Betriebliches Gesund­heits­management an der Universität Bielefeld

BGM-Newsletter 2018 / 4

11.12.2018

Bielefelder BGM-Fachtagung: Agiles Arbeiten und Gesundheit – Selbstausbeutung durch Selbstorganisation?

Mehr als 130 BGM-Experten aus unterschiedlichen Sektoren der deutschen Wirtschaft diskutierten am 15. November 2018 in der Ravensberger Spinnerei in Bielefeld zum Thema „Agilität und Gesundheit“ sowie zu damit einhergehenden Chancen und Risiken für Beschäftigte.
Im Anschluss an zwei Keynotes tauschten sich die TeilnehmerInnen in parallelen Fachforen gemeinsam mit Wissenschaftlern und Praktikern unter anderem zu den Themen „Agile Führung“ sowie „Ressourcen und Belastungen von Projektarbeit in selbstorganisierten Teams“ aus.
Alle Beiträge der Fachtagung finden Sie als Download auf unserer Internetseite www.bgm-bielefeld.de

 

Mobil erreichbar bleiben ist belastend
(August 2018)

Wie sich die berufliche Smartphone-Nutzung nach Feierabend auf das psychische Wohlbefinden am nächsten Arbeitstag auswirkt, hat eine Tagebuchstudie von ArbeitspsychologInnen des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) untersucht. An über zehn Arbeitstagen gaben hierfür 63 ProbandInnen jeden Morgen an, wie intensiv sie ihr Smartphone am vorangegangenen Abend für berufliche Zwecke genutzt haben und wie ihr Schlaf in der Nacht gewesen ist. Am jeweiligen Nachmittag wurden sie zu ihren Arbeitsaufgaben und aktuellen Erschöpfungssymptomen befragt.
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Digitaler Stress in Deutschland
Eine Befragung von Erwerbstätigen zu Belastung und Beanspruchung durch Arbeit mit digitalen Technologien

(Juli 2018)

Mit zunehmend voranschreitender Digitalisierung und der Durchdringung des Arbeitslebens mit digitalen Technologien treten neben Chancen auch Änderungen des Belastungs- und Beanspruchungsprofils von ArbeitnehmerInnen auf, mit denen diese häufig nicht umzugehen wissen. Die Hans-Böckler-Stiftung hat in diesem Zusammenhang 2.640 ArbeitnehmerInnen in Deutschland zu den Einflussfaktoren, der Verbreitung und den Folgen von digitalem Stress befragt. Die Befunde zeigen, dass digitaler Stress zu einer Zunahme gesundheitlicher Beschwerden führt. Im Vordergrund stehen Rückenschmerzen, Kopfschmerzen und allgemeine Müdigkeit. Aber auch die Arbeitszufriedenheit sowie die Bindung an den Arbeitgeber werden durch digitalen Stress negativ beeinflusst.
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Betriebliches Gesundheitsmanagement –
Sichern Sie sich jetzt noch bis zum 31. Januar 2019 Ihren Studienplatz!

Lernen Sie bei uns berufsbegleitend, ein zukunftsorientiertes BGM systematisch aufzubauen und in die Routinen zu integrieren sowie den Erfolg mit aussagekräftigen Kennzahlen zu belegen.

Studienstart: 1. April 2019

Unsere Angebote:

  • 1-jähriges Zertifikatsstudium „Betriebliches Gesundheitsmanagement“
  • 2-jähriger Masterstudiengang „Workplace Health Management“ (M.A.)
  • einzelne circa 3-monatige BGM-Module
  • 5-tägiger Kompaktkurs „Betriebliches Gesundheitsmanagement“
  • themenspezifische Praxisseminare

Besonders hinweisen möchten wir Sie auf unseren Kompaktkurs „Betriebliches Gesundheitsmanagement“:

In 5 Tagen erhalten Sie als Führungskraft oder Gesundheitsexperte einen umfassenden Überblick zur Theorie und Praxis des Betrieblichen Gesundheitsmanagements.
Gemeinsam mit Experten aus Wissenschaft und Praxis diskutieren Sie unter anderem zu folgenden Themen: Qualitätsstandards und Kennzahlen im BGM, Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen sowie die Etablierung einer nachhaltig gesundheitsförderlichen Führungskultur.
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Die Kurs-Broschüre 2019 mit allen Angeboten, Terminen und Inhalten kann im Internet unter www.bgm-bielefeld.de heruntergeladen oder einfach per E-Mail: bgm@uni-bielefeld.de kostenlos bestellt werden.
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3. DGUV-Forum Forschung Extra
„Losgelöst von Zeit und Raum? Flexible Arbeit im Fokus der Arbeitsschutzforschung“

Termin: 03. - 04. Dezember 2018
Veranstalter: IFA - Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung
Veranstaltungsort: Institut für Arbeitsschutz der DGUV
Kontakt: Anika Decker, Tel.: 030 130 013 631, E-Mail: anika.decker@dguv.de
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6. Jahresforum
„Betriebliches Gesundheitsmanagement 2019“

Termin: 14. - 15. Februar 2019
Veranstalter: Management Forum Starnberg
Kontakt: Christa Rehse, Tel.: 08151 271 916, E-Mail: christa.rehse@management-forum.de
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Kongress Armut und Gesundheit
„Politik macht Gesundheit“

Termin: 14. - 15. März 2019
Veranstalter: Gesundheit Berlin-Brandenburg, sowie weitere Partner und Förderer
Veranstaltungsort: Technische Universität Berlin
Kontakt: Kongressteam, Tel.: 030 443 190 73, E-Mail: kongress@gesundheitbb.de
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A+A 2019
„Der Mensch zählt“

Termin: 5. – 8. November 2019
Veranstalter: AplusA
Kontakt: Larissa Browa, Tel.: 0211 456 054 9, E-Mail: mailto:BrowaL@messe-duesseldorf.de
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Mario A. Pfannstiel/ Harald Mehlich (Hrsg.) (2018):
BGM – Ein Erfolgsfaktor für Unternehmen. Lösungen, Beispiele, Handlungsanleitungen.

Bei der Gestaltung von Arbeitsbedingungen und der Analyse von Arbeitssituationen besteht in vielen Unternehmen weiterhin Verbesserungspotential. Die Einführung und Umsetzung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) stellt jedoch ArbeitgeberInnen oftmals vor große Herausforderungen.
In diesem Sammelband stehen die Etablierung und Umsetzung eines BGM sowie konkrete BGM-Maßnahmen für MitarbeiterInnen und Führungskräfte im Fokus. Aufgezeigt werden Konzepte und Strategien für unterschiedliche Alters-, Ziel- und Berufsgruppen.
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Cornelia Schneider (2018)
Praxis–Guide Betriebliches Gesundheitsmanagement: Tools und Techniken für eine erfolgreiche Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz

Wie kann Arbeit zur Gesundheit beitragen? In ihrem Buch stellt Cornelia Schneider ihre jahrelangen Erfahrungen als Beraterin zahlreicher Unternehmen zusammen und motiviert zum Umdenken. Statt immer wieder zu beschreiben, dass Arbeit krank machen kann, ist es aus Ihrer Sicht sinnvoller, die Frage zu stellen, wie Arbeit zur Gesundheit beitragen kann. Anhand vieler Beispiele wird aufgezeigt, wie Maßnahmen der Personalentwicklung, beispielsweise Führung, Kommunikation, Arbeitsorganisation und Arbeitstechniken, im Sinne einer betrieblichen Gesundheitsförderung nachhaltig ergänzt werden können.
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Gestaltungsempfehlungen für gute agile Arbeit
aus dem Projekt diGAP

Agile Methoden verbreiten sich zunehmend in der Arbeitswelt. Das Prinzip des „nachhaltigen Tempos“ wird hierbei jedoch häufig vernachlässigt und Agilität unzureichend umgesetzt. Die Selbstorganisation der Teams sowie ihre Verfügung über zeitliche Ressourcen und Entscheidungsbefugnisse sind zu stärken. Dies kann allerdings nur durch ein beteiligungs- und mitbestimmungsorientiertes Vorgehen bei der Einführung und Umsetzung agiler Arbeit erreicht werden.

Der ver.di Bereich Innovation und Gute Arbeit hat hierzu das Projekt „Gute agile Projektarbeit in der digitalisierten Welt“ (diGAP) initiiert und erste Gestaltungsempfehlungen für gute agile Arbeit ausgearbeitet. Die Empfehlungen basieren auf Befragungs- sowie Interviewergebnissen und stehen als kostenloser Download zur Verfügung.
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