Module
Alternativ zum Studien- und Beratungsangebot und zu dem weiterbildenden Masterstudiengang kö auch einzelne Module aus beiden Programmen belegt werden.
Übersicht zu den Modulen
Modul 1: Wissenschaftliche Grundlagen des BGM (11 ECTS)
- M1.1: Herausforderungen für die betriebliche Gesundheitspolitik
- M1.2: Konzepte und Evidenzbasis zu Gesundheit und Krankheit
- M1.3: Gesundheitsförderliche Organisationsgestaltung und -entwicklung
- M1.4: Rahmenbedingungen, Ziele und Kernprozesse des BGM
- Moderation von Gruppen im BGM (z.B. Zirkel, AK Gesundheit)
- Beratungs- und Problemlösungstechniken im BGM
Modul 2: Managementkompetenzen im BGM (10 ECTS)
- M2.1: Aufbau, Steuerung und Integration des BGM
- M2.2: Management betrieblicher Humanressourcen
- M2.3: Querschnittskompetenzen im Kontext BGM
- Planung und Durchführung von Projekten im BGM
- Methoden und Instrumente der Integration von BGM
- Kollegiale Supervison als strukturierte Form
der Beratung im BGM
Modul 3: Wissenschaftliche Methoden (4 ECTS)
- M4.1: Sozialepidemiologie und Gesundheitsberichterstattung
- M4.2: Methoden der empirischen Sozialforschung
- M3.1: Führen und Steuern mit Kennziffern
- M3.2: Organisationsdiagnostik und Evaluation
- M3.3: Betriebliche Gesundheitsberichterstattung
- Generierung und Auswertung gesundheitsbezogener Daten
- Kollegiale Fallberatung als Instrument der Organisationsentwicklung
Modul 5: Praxisprojekt (11 ECTS)
- M5.1: Vorbereitung und Unterstützung der Projektarbeit
- M5.2: Konzeption, Planung, Durchführung und Dokumentation eines Projektes
Modul 6: Masterarbeit (16 ECTS) inkl. Masterkolloquium und mündlicher Abschlussprüfung
Skills: Wissenschaftliches Arbeiten und Schreiben
Modul 1: Wissenschaftliche Grundlagen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements
Modulinhalte
Das Modul vermittelt gesundheitswissenschaftlich fundierte Kenntnisse zu Theorie und Praxis des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM). Im Vordergrund stehen: Wissenschaftliche Konzepte und Evidenzbasis zu Gesundheit und Krankheit, wissenschaftliche Konzepte, Handlungsstrategien und Methoden einer gesundheitsförderlichen Organisationsgestaltung, zentrale Herausforderungen einer zukunftsfähigen betrieblichen Gesundheitspolitik sowie aktuelle Problemstellungen, Ziele, Rahmenbedingungen und Kernprozesse des Betrieblichen Gesundheitsmanagements.
Qualifikationsziele
Durch dieses Modul sollen die Studierenden umfassende Kenntnisse zu den wissenschaftlichen Theorien/Konzepten, den Voraussetzungen, Methoden und Instrumenten eines professionellen Betrieblichen Gesundheitsmanagements erwerben. Sie sollen darüber hinaus befähigt werden, das Wissen mit Blick auf die betriebliche Praxis zu reflektieren und eigenständig anzuwenden.
Nach Abschluss des Moduls sollen die Studierenden insbesondere folgende Kompetenzen erworben haben:
- zwischen pathogenetischen und salutogenetischen Denk- und Handlungsansätzen in Prävention und Gesundheitsförderung unterscheiden können;
- die wechselseitigen Wirkungszusammenhänge zwischen Organisation, Arbeit und Gesundheit verstehen und über umfassende Fach- und Methodenkenntnisse zu einer gesundheitsförderlichen Organisationsentwicklung verfügen;
- Betriebliches Gesundheitsmanagement in den rechtlichen Kontext einordnen können;
- über vertiefende Kenntnisse zu den Methoden und Instrumente von Diagnostik, Planung, Intervention und Evaluation verfügen;
- das Wissen für die Bearbeitung komplexer betrieblicher Problemstellungen nutzbar machen können.
Lehr- und Lernformen
Im Rahmen des Moduls werden folgende Lehr- und Lernformen angeboten:
- Präsenzveranstaltungen (Vorlesungen, Seminare, Einzel- und Gruppenübungen)
- Skill-Trainings
- Selbststudienphasen mit schriftlichen Lernmaterialien (Reader)
- Online-Kommunikation und E-Learning: Arbeitsforen und Bearbeitung von Übungsaufgaben
Voraussetzung für die Teilnahme
Voraussetzung für die Teilnahme sind ein abgeschlossenes (Fach-)Hochschulstudium und Berufspraxis. Da es sich um das erste Modul im Grundlagenbereich handelt, bestehen keine weiteren Teilnahmevoraussetzungen. Zur Vorbereitung der Lehrveranstaltungen des Moduls dienen Studientexte und ergänzende schriftliche Lehrmaterialien.
Verwendbarkeit des Moduls
Ein Teil des Moduls (Grundlagenbereich) soll anrechenbar werden im Verbundprojekt Vision Ventures – ein von der Bund-Länder-Kommission gefördertes Modellprojekt für Bildungsplanung und Forschungsförderung.
Voraussetzung für die Vergabe von Leistungspunkten
Das Modul wird mit einer Modulprüfung abgeschlossen. Die Modulprüfung besteht aus einem schriftlichen Test oder einer Hausarbeit. Als Prüfungsvorleistung ist die Teilnahme an den Präsenzphasen sowie die Bearbeitung der im Einzelfall ausgewiesen Einzel- oder Gruppenaufgaben erforderlich. Ist die Modulprüfung bestanden, werden die vorgesehenen 11 Leistungspunkte vergeben.
Noten und Leistungspunkte
Die Modulprüfung wird bewertet. Die Bewertung erfolgt nach dem deutschen Notensystem, geregelt in der Prüfungsordnung. Ist die Modulprüfung bestanden (mindestens "Ausreichend" = 4,0), werden die für das Modul vorgesehenen Leistungspunkte zugewiesen.
Arbeitsaufwand
Für dieses Modul wird den Studierenden ein Arbeitsaufwand von insgesamt 270 Stunden berechnet. Davon entfallen 90 Stunden auf Präsenzveranstaltungen und 180 Stunden auf das Selbststudium anhand von Lehrmaterialien sowie Online-Kommunikation und E-Learning. Der Arbeitsaufwand wird in Leistungspunkten ausgewiesen. Der Aufwand von 270 Stunden entspricht 9 Leistungspunkten.
Häufigkeit des Angebotes
Das Modul wird in jährlichem Rhythmus angeboten.
Dauer des Moduls
Das Modul erstreckt sich über den Zeitraum von etwa 3,5 Monaten. Die vorgesehenen Präsenzphasen werden als fünf- bzw. zweitägige Blockveranstaltungen an der Universität Bielefeld angeboten. In jedem Monat ist ein Arbeitsaufwand von etwa 77 Stunden zu erbringen. Das entspricht einem Aufwand von durchschnittlich 19-20 Stunden pro Woche.
Modul-Verantwortung
Prof. Dr. Bernhard Badura
Modul 2: Managementkompetenzen im BGM
Modulinhalte
In diesem Modul werden vertiefende fachliche, methodische und soziale Kompetenzen sowie praktische Fertigkeiten zum systematischen Aufbau eines wirksamen Gesundheitsmanagements vermittelt sowie zur Integration von Strukturen und Prozesse in die betrieblichen Routinen. Dazu gehört auch ein umfassender Einblick in andere, relevante Managementansätze (wie z.B. Personal-, Qualitäts- oder Wissensmanagement), die einen engen Bezug zum BGM aufweisen. Die Schnittmengen und Synergiepotenziale mit dem Betrieblichen Gesundheitsmanagement werden herausgearbeitet sowie Möglichkeiten entwickelt, diese im betrieblichen Kontext effektiv und effizient zu nutzen.
Qualifikationsziele
Ziel dieses Moduls ist es, den Studierenden ein tiefer gehendes Verständnis von BGM als ein ganzheitlicher Managementansatz zu vermitteln. Es werden ihnen darüber hinaus die erforderlichen Kompetenzen an die Hand gegeben, um ein Betriebliches Gesundheitsmanagement eigenständig aufzubauen und die Anschlussfähigkeit im Unternehmen über Aufgaben, Strukturen, Prozesse und Instrumente sicherzustellen.
Lehr- und Lernformen
Im Rahmen des Moduls werden folgende Lehr- und Lernformen angeboten:
- Präsenzveranstaltungen (Vorlesungen, Seminare, Einzel- und Gruppenübungen)
- Skill-Trainings
- Selbststudienphasen mit schriftlichen Lernmaterialien (Reader)
- Online-Kommunikation und E-Learning: Arbeitsforen und Bearbeitung von Übungsaufgaben
Voraussetzung für die Teilnahme
Voraussetzung für die Teilnahme sind ein abgeschlossenes Hochschulstudium und Berufspraxis. Zur Vorbereitung der Lehrveranstaltungen des Moduls dienen Studientexte und ergänzende schriftliche Lehrmaterialien.
Verwendbarkeit des Moduls
Das Modul ist in derzeit keinem anderen Studiengang anrechenbar.
Voraussetzung für die Vergabe von Leistungspunkten
Das Modul wird mit einer Modulprüfung abgeschlossen. Die Modulprüfung besteht aus einem schriftlichen Test. Als Prüfungsvorleistung ist die Teilnahme an den Präsenzphasen sowie die Bearbeitung der im Einzelfall ausgewiesen Hausarbeiten erforderlich. Ist die Modulprüfung bestanden, werden die vorgesehen 10 Leistungspunkte vergeben.
Noten und Leistungspunkte
Die Modulprüfung wird bewertet. Die Bewertung erfolgt nach dem deutschen Notensystem, geregelt in der Prüfungsordnung. Ist die Modulprüfung bestanden (mindestens "Ausreichend" = 4,0), werden die für das Modul vorgesehenen Kreditpunkte zugewiesen.
Arbeitsaufwand
Für dieses Modul wird den Studierenden ein Arbeitsaufwand von insgesamt 300 Stunden berechnet. Davon entfallen 100 Stunden auf Präsenzveranstaltungen und 200 Stunden auf das Selbststudium anhand von Lehrmaterialien sowie Online-Kommunikation und E-Learning. Der Arbeitsaufwand wird in Leistungspunkten ausgewiesen. Der Aufwand von 300 Stunden entspricht 10 Leistungspunkten.
Häufigkeit des Angebotes
Das Modul wird in jährlichem Rhythmus angeboten.
Dauer des Moduls
Das Modul erstreckt sich über den Zeitraum von 4,5 Monaten. Vorgesehen sind insgesamt 5 Präsenzveranstaltungen die als Blockveranstaltungen am Wochenende an der Universität Bielefeld angeboten werden. In jedem Monat ist ein Arbeitsaufwand von etwa 67 Stunden zu erbringen. Das entspricht einem Aufwand von durchschnittlich 17 Stunden pro Woche.
Modul-Verantwortung
Dr. Andreas Blume
Modul 3: Wissenschaftliche Methoden
Modulinhalte
In diesem Modul geht es um die Identifizierung von Gesundheitspotentialen (soziale Unterstützung, Handlungsspielraum, Qualifikation usw.) und Gesundheitsrisiken (Stress, Risikoverhalten, soziale Isolation usw.), um die quantitative Erfassung ihrer Auswirkungen auf Wohlbefinden, Lebensqualität, Krankheit und Mortalität, und um die Vermittlung der dafür relevanten wissenschaftlichen Methoden und Instrumente.
Qualifikationsziele
Nach Abschluss dieses Modul sollen die Studierenden folgende Kompetenzen erworben haben:
- die relevanten Methoden der Sozialepidemiologie und Methoden der empirischen Sozialforschung beherrschen;
- diagnostische Verfahren zur betrieblichen Gesundheitsberichterstattung kennen und anwenden können;
- das erworbene Wissen eigenständig verbreitern und in der betrieblichen Praxis problem- und lösungsorientiert anwenden können.
Lehr- und Lernformen
Im Rahmen des Moduls werden folgende Lehr- und Lernformen angeboten:
- Präsenzveranstaltungen (Vorlesungen, Seminare, Einzel- und Gruppenübungen)
- Selbststudienphasen mit schriftlichen Lernmaterialien
- Online-Kommunikation und E-Learning: Arbeitsforen
Voraussetzung für die Teilnahme
Voraussetzung für die Teilnahme sind die erworbenen Kenntnisse aus den Modulen 1 und 2 und 3. Zur Vorbereitung und Vertiefung der Modulinhalte dienen schriftliche Lehrmaterialien.
Verwendbarkeit des Moduls
Das Modul ist in derzeit keinem anderen Studiengang anrechenbar.
Voraussetzung für die Vergabe von Leistungspunkten
Das Modul wird mit einer Modulprüfung abgeschlossen. Die Modulprüfung besteht aus einem schriftlichen Test. Als Prüfungsvorleistung ist die Teilnahme an den Präsenzphasen sowie die Bearbeitung der im Einzelfall ausgewiesen Aufgaben erforderlich. Ist die Modulprüfung bestanden, werden die vorgesehen 3 Leistungspunkte vergeben.
Noten und Leistungspunkte
Die Modulprüfung wird bewertet. Die Bewertung erfolgt nach dem deutschen Notensystem, geregelt in der Prüfungsordnung. Ist die Modulprüfung bestanden (mindestens "Ausreichend" = 4,0), werden die für das Modul vorgesehenen Leistungspunkte zugewiesen.
Arbeitsaufwand
Für dieses Modul wird den Studierenden ein Arbeitsaufwand von insgesamt 90 Stunden berechnet. Davon entfallen 30 Stunden auf Präsenzveranstaltungen und 60 Stunden auf das Selbststudium anhand von Lehrmaterialien sowie Online-Kommunikation und E-Learning. Der Arbeitsaufwand wird in Leistungspunkten ausgewiesen. Der Aufwand von 90 Stunden entspricht 3 Kreditpunkten.
Häufigkeit des Angebotes
Das Modul wird in jährlichem Rhythmus angeboten.
Dauer des Moduls
Das Modul erstreckt sich über den Zeitraum von 1,5 Monaten. Die Präsenzveranstaltung wird als Blockseminar an der Universität Bielefeld angeboten. In jedem Monat ist ein Arbeitsaufwand von etwa 60 Stunden zu erbringen. Pro Woche ist von einem durchschnittlichen Arbeitsaufwand von etwa 15 Stunden auszugehen.
Modul-Verantwortung
Prof. Dr. Bernhard Badura
Modul 4: Controlling im BGM
Modulinhalte
Dieses Modul zielt auf die Vermittlung vertiefender Fachkompetenzen und methodisch-instrumenteller Fertigkeiten zum Aufbau eines effizienten Controllings im BGM. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung und Anwendung eines Kennzahlensystems, mit dem das intangible Vermögen von Unternehmen und dessen Bedeutung für Gesundheit, Beschäftigungsfähigkeit und Betriebsergebnis sichtbar und messbar, und dadurch beeinflussbar und bewertbar wird.
Qualifikationsziele
Nach Abschluss des Moduls sollen die Studierenden folgende Kompetenzen erworben haben:
- die Wirkungszusammenhänge zwischen Gesundheit, Arbeitsqualität und Produktivität verstehen und reflektieren können;
- Vorgehensweisen, Methoden und Instrumente der Organisationsdiagnostik und Evaluation beherrschen und situationsgerecht anwenden können;
- die Qualität im Betrieb bereits vorhandener Daten einschätzen und interpretieren können;
- neue gesundheitsbezogene Daten generieren und interpretieren können;
- diese in einem betrieblichen Gesundheitsbericht zusammenfassen und als Kennzahlen für das BGM nutzbar machen können.
Lehr- und Lernformen
Im Rahmen des Moduls werden folgende Lehr- und Lernformen angeboten:
- Präsenzveranstaltungen (Vorlesungen, Seminare, Einzel- und Gruppenübungen)
- Selbststudienphasen mit schriftlichen Lernmaterialien (Reader)
- Skill-Trainings
- Online-Kommunikation und E-Learning: Arbeitsforen und Bearbeitung von Übungsaufgaben
Voraussetzung für die Teilnahme
Voraussetzung für die Teilnahme sind die erworbenen Kenntnisse aus den Modulen 1 bis 3. Zur Vor- und Nachbereitung der Modulinhalte dienen Studientexte und ergänzende schriftliche Lehrmaterialien.
Verwendbarkeit des Moduls
Das Modul ist in derzeit keinem anderen Studiengang anrechenbar.
Voraussetzung für die Vergabe von Leistungspunkten
Das Modul wird mit einer Modulprüfung abgeschlossen. Die Modulprüfung besteht aus einem schriftlichen Test. Als Prüfungsvorleistung ist die Teilnahme an den Präsenzphasen sowie die Bearbeitung der im Einzelfall ausgewiesen Hausarbeiten erforderlich. Ist die Modulprüfung bestanden, werden die vorgesehen 8 Leistungspunkte vergeben.
Noten und Leistungspunkte
Die Modulprüfung wird bewertet. Die Bewertung erfolgt nach dem deutschen Notensystem, geregelt in der Prüfungsordnung. Ist die Modulprüfung bestanden (mindestens "Ausreichend" = 4,0), werden die für das Modul vorgesehenen Leistungspunkte zugewiesen.
Arbeitsaufwand
Für dieses Modul wird den Studierenden ein Arbeitsaufwand von insgesamt 240 Stunden berechnet. Davon entfallen 80 Stunden auf das Präsenzstudium und 160 Stunden auf das Selbststudium anhand von Lehrmaterialien sowie auf Online-Kommunikation und E-Learning. Der Arbeitsaufwand wird in Leistungspunkten ausgewiesen. Der Aufwand von 240 Stunden entspricht 8 Leistungspunkten.
Häufigkeit des Angebotes
Das Modul wird in jährlichem Rhythmus angeboten.
Dauer des Moduls
Das Modul erstreckt sich über den Zeitraum von etwa 3 Monaten. Vorgesehen sind insgesamt 4 Präsenzphasen, die als Blockveranstaltungen am Wochenende an der Universität Bielefeld angeboten werden. In jedem Monat ist ein Arbeitsaufwand von etwa 60 Stunden zu erbringen. Das entspricht einem Aufwand von durchschnittlich 15 Stunden pro Woche.
Modul-Verantwortung
Prof. Dr. Wolfgang Greiner
Modul 5: Praxisprojekt
Modulinhalte
Im Rahmen dieses Moduls ist von den Studierenden ein Organisationsentwicklungs-Projekt im Themenfeld Betriebliches Gesundheitsmanagement zu konzipieren und eigenverantwortlich, unterstützt durch ein individuelles Mentoring, zu organisieren, umzusetzen, zu evaluieren und zu dokumentieren. Das Projekt soll die Studierenden in die Lage versetzen, das im Studium erworbene Wissen zu integrieren und Veränderungsprozesse in Organisationen anzustoßen, zu begleiten und zu steuern. Das Projekt soll darüber hinaus die Studierenden bei der kompetenten Wahrnehmung neuer beruflicher Rollen und Aufgaben in Unternehmen unterstützen. Bei der Organisation, in der das Projekt durchgeführt wird, kann es sich entweder um das Herkunftsunternehmen des/der Studierenden handeln, oder um ein Unternehmen, das von dem/der Studierenden im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit beraten oder betreut wird. Das jeweils beteiligte Unternehmen verpflichtet sich schriftlich, dem/der Studierenden die erforderlichen Ressourcen (zeitlich, technisch etc.) für die Durchführung des Praxisprojekts zur Verfügung zu stellen.
Qualifikationsziele
Folgende Kompetenzen sollen die Studierenden nach Abschluss des Moduls erworben haben:
- Fachwissen, methodisch-instrumentelle Fertigkeiten und soziale Kompetenzen können verknüpft, integriert und eigenständig erweitert werden;
- die erworbenen Kompetenzen können in der betrieblichen Praxis zur Bearbeitung komplexer gesundheitsbezogener Problemstellungen angewendet werden;
- Innovationsprozesse im Themenfeld BGM können in Organisationen angestoßen und selbstverantwortlich gesteuert werden.
Lehr- und Lernformen
Im Rahmen des Moduls werden folgende Lehr- und Lernformen angeboten:
- Praxisprojekt
- Präsenzphasen (Mentoring)
- Online-Kommunikation
Voraussetzung für die Teilnahme
Voraussetzung ist die Teilnahme an den Modulen 1 bis 4 im ersten Studienjahr.
Verwendbarkeit des Moduls
Das Modul ist in derzeit keinem anderen Studiengang anrechenbar.
Voraussetzung für die Vergabe von Leistungspunkten
Das Modul wird mit einer Modulprüfung abgeschlossen. Die Modulprüfung besteht aus:
- der schriftlichen Projektdokumentation
Ist die Modulprüfung bestanden, werden die für das Modul vorgesehenen 11 Kreditpunkte zugewiesen.
Noten und Leistungspunkte
Die Modulprüfung wird bewertet. Die Bewertung erfolgt nach dem deutschen Notensystem, geregelt in der Prüfungsordnung. Ist die Modulprüfung bestanden (mindestens "Ausreichend" = 4,0), werden die für das Modul vorgesehenen Leistungspunkte zugewiesen.
Arbeitsaufwand
Für dieses Modul wird den Studierenden ein Arbeitsaufwand von insgesamt 420 Stunden berechnet. Davon entfallen 40 Stunden auf Präsenzzeiten und 380 Stunden auf die Praxisphase im Unternehmen. Der Arbeitsaufwand wird in Leistungspunkten ausgewiesen. Der Aufwand von 420 Stunden entspricht 14 Kreditpunkten.
Häufigkeit des Angebotes
Das Modul wird in jährlichem Rhythmus angeboten.
Dauer des Moduls
Das Modul erstreckt sich über den Zeitraum von sechs Monaten. Für das Mentoring sind vier Präsenztage vorgesehen, die zwischen den Studierenden und ihrem jeweiligen Mentor vereinbart werden.
Modul-Verantwortung
Dr. Andreas Blume
Modul 6: Masterarbeit
Modulinhalte und Qualifikationsziele
Dieses Modul umfasst die Erstellung einer wissenschaftlichen Masterarbeit sowie ein begleitendes Masterkolloquium. Durch die Masterarbeit soll von den Studierenden die Befähigung nachgewiesen werden, innerhalb einer vorgegebenen Frist ein theoretisch und berufspraktisch bedeutsames Thema im Bereich des Betrieblichen Gesundheitsmanagements selbständig nach wissenschaftlichen Grundsätzen und mit wissenschaftlichen Methoden schriftlich zu bearbeiten. Die Masterarbeit soll einen Umfang von 50-60 Seiten haben. Die Studierenden erhalten in schriftlicher Form Empfehlungen zum Aufbau der Arbeit, der Schreibtechnik und Zitierweise. Das begleitende Masterkolloquium dient dazu, den Studierenden Hilfestellungen in allen Phasen der Erstellung ihrer wissenschaftlichen Arbeit zu geben und sie bei der kritischen Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Texten aus dem Bereich ihrer Masterarbeit zu fördern. Darüber hinaus stehen die Mentoren zur individuellen Beratung und Betreuung zur Verfügung.
Lehr- und Lernformen
Im Rahmen des Moduls werden folgende Lehr- und Lernformen angeboten:
- Präsenzphasen (Masterkolloquien)
- Selbststudienphasen (Erstellung der Masterarbeit)
- Online-Kommunikation
Voraussetzung für die Teilnahme
Zur Masterarbeit kann nur zugelassen werden, wer an den Präsenzveranstaltungen der Module 1 bis 5 teilgenommen hat, die studienbegleitenden Modulprüfungen bestanden und die erforderlichen 44 Leistungspunkte erworben hat.
Verwendbarkeit des Moduls
Das Modul ist in keinem anderen Studiengang anrechenbar.
Voraussetzung für die Vergabe von Leistungspunkten
Das Modul wird mit einer Modulprüfung abgeschlossen. Die Masterarbeit und ein abschließendes Rigorosum zählen hierbei als Einheit. Als Prüfungsvorleistung ist die Teilnahme an den Präsenzphasen der Module 1-5 und die Teilnahme an den Masterkolloquien erforderlich. Die öffentliche Verteidigung der Arbeit umfasst einen Vortrag von 30 Minuten und eine nachfolgende mündliche Prüfung (30 Minuten). Dabei soll der Kandidat/die Kandidatin zeigen, dass er/sie in der Lage ist, die eigene Arbeit in den weiteren fachlichen Kontext einzuordnen. Ist die Modulprüfung bestanden, werden die vorgesehen 16 Leistungspunkte vergeben.
Noten und Leistungspunkte
Die Modulprüfung wird bewertet. Die Bewertung erfolgt nach dem deutschen Notensystem, geregelt in der Prüfungsordnung. Ist die Modulprüfung bestanden (mindestens "Ausreichend" = 4,0), werden die für das Modul vorgesehenen Leistungspunkte zugewiesen.
Arbeitsaufwand
Für dieses Modul wird den Studierenden ein Arbeitsaufwand von insgesamt 480 Stunden berechnet. Davon entfallen 30 Stunden auf das Masterkolloquium und Rigorosum und 450 Stunden auf die Masterarbeit. Der Arbeitsaufwand für das Modul wird in Leistungspunkten ausgewiesen. Der Aufwand von 480 Stunden entspricht 16 Kreditpunkten. Häufigkeit des Angebotes Das Modul wird in jährlichem Rhythmus angeboten.
Dauer des Moduls
Das Modul erstreckt sich über den Zeitraum von etwa sechs Monaten. Vorgesehen sind drei Masterkolloquien, die als mehrtägige Blockveranstaltung an der Universität Bielefeld durchgeführt werden.
Modul-Verantwortung
Prof. Dr. Bernhard Badura
