BGM-Newsletter 2016/2 (23.5.2016)

Übersicht

Top-Thema
Neues aus Forschung und Praxis
Weiterbildung an der Universität Bielefeld
Aktuelle Veranstaltungen
Publikationen
Der besondere Tip
Kontakt und Impressum

 

Top-Thema

Bielefelder BGM-Fachtagung 2016
Thema: Gesundheit in der Arbeitswelt 4.0
Am 26. Oktober 2016 in der Ravensberger Spinnerei Bielefeld

Arbeit 4.0 steht für einen Wandlungsprozess, der vor allem mit den Schlagwörtern Digitalisierung, Vernetzung und Flexibilisierung der Arbeit in Verbindung gebracht wird. All dies birgt deutliche Chancen aber zugleich auch Risiken mit möglichen Auswirkungen auf die Gesundheit der Beschäftigten. Unser Credo „Entwicklung einer Kultur der Achtsamkeit für Gesundheit“ gewinnt in der Arbeitswelt 4.0 noch stärker an Bedeutung. Besuchen Sie daher unsere diesjährige Fachtagung in Bielefeld mit spannenden Beiträgen aus Wissenschaft und Praxis.

Referenten sind u.a.:

  • Prof. Dr. Bernhard Badura, Universität Bielefeld, Fakultät f. Gesundheitswissenschaften
  • Dr. Josephine Hofmann, Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation, Stuttgart
  • Prof. Dr. Bertolt Meyer, Technische Universität Chemnitz, Institut f. Psychologie
  • Dr. Oliver Stettes, Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V.
  • Prof. Dr. Andreas Blume, BIT e.v. / HR&C Dr. Blume und Partner, Bochum
  • Michael Niehaus, Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)

Kurz-Informationen
Termin: Mittwoch, 26. Oktober 2016, 10.00 – 18.00 Uhr
Tagungsort: Ravensberger Spinnerei, Ravensberger Park 6, 33607 Bielefeld
Tagungskosten: 250 Euro
(150 Euro für Teilnehmer und Absolventen der Weiterbildungsprogramme Betriebliches Gesundheitsmanagement an der Universität Bielefeld)
Das komplette Tagungsprogramm kann ab Juli 2016 hier heruntergeladen werden.

Anmeldung: Klicken Sie hier für die Online-Anmeldung.

 

Neues aus Forschung und Praxis

Foresight-Studie „Digitale Arbeitswelt“
(Februar 2016)

Die fortschreitende Digitalisierung der Arbeitswelt und ihre Auswirkungen auf Arbeitsorganisation, Arbeitsteilung sowie die Arbeitszufriedenheit von Mitarbeitern werden in der Foresight-Studie „Digitale Arbeitswelt“ beleuchtet. Die Studie betrachtet mittel- und langfristig die Branchen Dienstleistungen, Produktion und Medien und geht auf digital vermittelte Formen der Arbeitsteilung, Formen der Automatisierung und der innerbetrieblichen Arbeitsorganisation ein. Zusätzlich werden branchenübergreifende Thesen zur Veränderung der Arbeitswelt durch die Digitalisierung aufgestellt. Die Studie wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) durchgeführt und soll einen zukunftsgerichteten Beitrag zur ressortübergreifenden „Digitalen Agenda“ sowie dem Dialogprozess „Arbeiten 4.0“ des BMAS leisten.
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Zweite Europäische Unternehmenserhebung über neue und aufkommende Risiken (ESENER-2)
(März 2016)

In drei Viertel der 50.000 befragten Betriebe aus 36 europäischen Ländern wird über mindestens ein psychosoziales Risiko berichtet. Gegenstand der zweiten Europäischen Unternehmenserhebung (ESESNER 2) ist Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit, mit dem Fokus auf psychosoziale Risiken. Der Überblicksbericht beleuchtet speziell auch die Unterschiede zwischen den Ländern. Über ein interaktives Dashboard können die Erhebungsdaten nach Unternehmensgröße, Sektor und Land aufgeschlüsselt werden.
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Prevalence and quality of workplace risk assessments - Findings from a representative company survey in Germany
(Februar 2016)

Die Ergebnisse einer repräsentativen Betriebsbefragung von Arbeitsschutzverantwortlichen aus 6.500 Betrieben in Deutschland zeigen, dass in fast der Hälfte der Betriebe keine und nur in jedem vierten eine umfassende Gefährdungsbeurteilung durchgeführt wird. In den übrigen Betrieben werden nicht alle relevanten Aspekte berücksichtigt. Eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für die Umsetzung der Gefährdungsbeurteilung besteht laut Datenauswertung in großen Betrieben, in Betrieben, in denen Fachkräfte für Arbeitssicherheit sowie ein Personalrat existieren sowie in Betrieben, die eine gute wirtschaftliche Lage aufweisen.
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Empfehlungen zur Qualifizierung betrieblicher Akteure für die Umsetzung der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung
(März 2016)

Die Umsetzung der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen setzt die entsprechende Qualifizierung der betrieblichen Akteure voraus. Die Empfehlungen der Broschüre sollen eine ideale Zusammenarbeit und eine gute Prozessqualität im Sinne der GDA-Leitlinie „Beratung und Überwachung bei psychischer Belastung am Arbeitsplatz“ ermöglichen. Die Empfehlungen richten sich an die Träger der GDA, Betriebe, Bildungseinrichtungen, Sozialpartner und Verbände.
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Apps, Blogs und Co. – Neue Wege in der betrieblichen Gesundheitsförderung?
(Februar 2016)

Laut iga-Befragung betrieblicher Akteure deutscher Unternehmen zum Thema Web 2.0 planen zwei Drittel der Befragten die Einführung von Web 2.0-Anwendungen oder nutzen sie bereits, darunter insbesondere Soziale Netzwerke wie Xing und Facebook. Virtuell und interaktiv, einfach und schnell umsetzbar: Apps, Blogs oder soziale Netzwerke können Maßnahmen zur Gesundheitsförderung unterstützen, doch es bestehen auch Risiken. Auf Basis der Befragungsergebnisse gibt der Wegweiser Empfehlungen für Unternehmen, die betriebliche Strategien zur Gesundheitsförderung durch Web 2.0 erweitern möchten.
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Weiterbildung an der Universität Bielefeld

Betriebliches Gesundheitsmanagement an der Universität Bielefeld

Am 27. Februar 2017 starten die neuen Weiterbildungsangebote zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement an der Universität Bielefeld. Lassen Sie sich schon jetzt für 2017 vormerken oder informieren Sie sich in einem persönlichen Beratungsgespräch!

Unsere Angebote:
• 1-jähriges Zertifikatsstudium „Betriebliches Gesundheitsmanagement“
• 2-jähriger Masterstudiengang „Workplace Health Management“ (M.A.)
• 5-tägiger Schnupperkurs „Betriebliches Gesundheitsmanagement“

Die Kurs-Broschüre 2017 mit allen Angeboten, Terminen und Inhalten kann ab August 2016 im Internet unter www.bgm-bielefeld.de heruntergeladen werden oder einfach per E-Mail: bgm@uni-bielefeld.de kostenlos bestellt werden.
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Besonders hinweisen möchten wir Sie auf unsere aktuellen Praxistrainings:

  • „Betriebliches Eingliederungsmanagement“
    Termin: 15. September 2016
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  • „Moderationskompetenz für Betriebliche Gesundheitsmanager/-innen“
    Termin: 07. – 08. Oktober 2016
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  • „Qualitätsstandards und Kennzahlen im Betrieblichen Gesundheitsmanagement
    Termin: 08. - 10. November 2016
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Aktuelle Veranstaltungen

Bielefelder BGM-Fachtagung 2016

Termin: 26. Oktober 2016
Thema: Gesundheit in der Arbeitswelt 4.0

Veranstalter: Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung an der Universität Bielefeld e.V. (ZWW)
Veranstaltungsort: Ravensberger Spinnerei, Bielefeld
Kontakt: Dr. Uta Walter, Tel.: 0521/106-4362, E-Mail: bgm@uni-bielefeld.de

Das offizielle Programm zur BGM-Fachtagung 2016 erscheint im Juli 2016.


Weitere Veranstaltungen:

Informationsveranstaltung
„Was keine Pause kennt, ist nicht dauerhaft“ - Zur gesundheits- und leistungsförderlichen Gestaltung von Arbeitspausen

Termin: 29. Juni 2016
Veranstalter: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)
Veranstaltungsort: Fabricestraße 8, 01099 Dresden
Kontakt: Regina Thorke, Tel.: 0351/5639-5464, E-Mail: thorke.regina@baua.bund.de
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3. Fachtagung „Schnittstellen zwischen Arbeitsschutz, Rehabilitation und Psychotherapie“
„Netzwerke gestalten - Psychisch erkrankte Beschäftigte wirkungsvoll unterstützen!“

Termin: 30. Juni 2016
Veranstalter: Institut für Arbeit und Gesundheit (IAG) der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV)
Veranstaltungsort: DGUV Akademie, Dresden
Kontakt: René Dybek, Tel.: 0351/457-1914, E-Mail: fachtagung.schnittstellen@dguv.de
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Kongress für betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutz 2016
„Gesünder Arbeiten in Bremen und Niedersachsen“

Termin: 13. September 2016
Veranstalter: Landesarbeitskreis für Arbeitssicherheit Niedersachsen und Landesarbeitskreis für Arbeitsschutz Bremen
Veranstaltungsort: Bremen Congress Centrum Bremen (CCB)
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52. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention e.V. (DGSMP)
„Gesundheit anders denken“

Termin: 14. - 16. September2016
Veranstalter: Deutsche Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention e.V.
Veranstaltungsort: Haus der Technik (HDT), Essen
Kontakt: Projektteam, Tel.: 0201/92239-202, E-Mail: ruhrpott2016@uk-essen.de
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International Interdisciplinary ICOH Conference
Work, age, health and employment - evidence from longitudinal studies (WAHE2016)

Termin: 19. - 21. September 2016
Veranstalter: Department of Occupational Health Science at the University of Wuppertal and the Institute for Employment Research (IAB)
Veranstaltungsort: Universität Wuppertal
Kontakt: Projektteam, E-Mail: wahe2016@uni-wuppertal.de
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Messe und Kongress
Arbeitsschutz Aktuell 2016

Termin: 11. - 13. Oktober 2016
Veranstalter: Fachvereinigung Arbeitssicherheit e.V. (FASI), HINTE GmbH
Veranstaltungsort: Hamburg Messe - Eingang Süd
Kontakt: Elvira Freier, Tel.: 0721/93133-720, E-Mail: efreier@hinte-messe.de
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Fachmesse für Personalmanagement
„Zukunft Personal 2016“

Termin: 18. - 20. Oktober 2016
Veranstalter: spring Messe Management GmbH
Veranstaltungsort: Köln-Messe
Kontakt: Projektteam, Tel.: 0621/70019-0, E-Mail: info@zukunft-personal.de
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Publikationen

Marschall, J./ Hildebrandt, S./ Sydow, H./ Nolting, H.-D. (2016):
Gesundheitsreport 2016: Analyse der Arbeitsunfähigkeitsdaten. Schwerpunkt: Gender und Gesundheit. DAK-Gesundheit. medhochzwei Verlag: Heidelberg

Laut DAK-Gesundheitsreport 2016 ist der Krankenstand von Frauen um 14 Prozent höher als bei Männern. Geschlechterdifferent sind auch die Ursachen von und der Umgang mit Arbeitsunfähigkeit. Die Ergebnisse des DAK-Gesundheitsreports – Grundlage für die Analyse lieferten die Befragung von rund 5000 berufstätigen Versicherten im Alter von 18 bis 65 Jahren, die Auswertung von Krankenstands- sowie Arzneiverordnungsdaten von 2,7 Millionen erwerbstätigen Versicherten der DAK sowie eine Expertenbefragung – sollen nicht nur, wie im Präventionsgesetz gefordert, den geschlechtsspezifischen Besonderheiten Rechnung tragen, sondern auch helfen, geschlechtergerechte Präventionsmaßnahmen für Betriebe zu entwickeln.
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Handrich, C./ Koch-Falkenberg, C./ Voß, G. G. (2016):
Professioneller Umgang mit Zeit- und Leistungsdruck. 1. Auflage. Nomos Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG: Baden-Baden

Zeit- und Leistungsdruck sind in ihrer Erscheinungsform vielgestaltig, ebenso wie die dahinter liegenden Ursachen – zu diesem Ergebnis kommt das von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) geförderte Projekt „Zeit- und Leistungsdruck bei Dienstleistungstätigkeiten“. Mit qualitativen Methoden wurden Fach- und Führungskräfte eines Serviceunternehmens, Ärzte eines Krankenhauses und Lehrkräfte eines Bildungsanbieters zu Auslösern, Auswirkungen sowie Bewältigungsstrategien von Zeit- und Leistungsdruck befragt. Die Analyse und Systematisierung der Daten lieferten die Basis für Leitprinzipien zum professionellen Umgang mit dem Druck auf betrieblicher und individueller Ebene.
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Der besondere Tipp

Wegweiser: Hirndoping am Arbeitsplatz
(März 2016)

Präventionsfachleute werden durch den iga-Wegweiser über die Hintergründe von Hirndoping und mögliche Ansätze zur Prävention informiert. Der Wegweiser wurde vor dem Hintergrund aktueller Erkenntnisse überarbeitet und nimmt auch illegale Drogen stärker in den Fokus.
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Kontakt und Impressum

Verantwortlich im Sinne des Presserechts

Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung
an der Universität Bielefeld e.V. (ZWW)
„Betriebliches Gesundheitsmanagement“
Dr. Uta Walter, Leiterin der Geschäftsstelle
Postfach 100131
33501 Bielefeld
Tel.: 0521 106-4362
Fax: 0521 106-2985
E-Mail: uta.walter@uni-bielefeld.de
Internet: www.bgm-bielefeld.de